Knochennadel mit Axtkopf
         
Schmuck
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Replik einer beinernen Gewandnadel aus Haithabu
       
Schmuck aus Kupferlegierungen war während der Wikingerzeit nicht für jeden erschwinglich. Zwar wurden bereits viele Gegenstände in einer Art Massenproduktion hergestellt, doch konnten sich die meisten Menschen diese Gegenstände offenbar trotzdem nicht leisten. Gräber mit Schmuckstücken aus Metall stellen auch während der Wikingerzeit eher die Ausnahme, denn die Regel dar.
Entsprechend wurden insbesondere metallene Trachtnadeln auch häufig in Knochen oder Geweih nachgeahmt. So wie diese Knochennadel aus Haithabu.
   
       
         
Literaturnachweis:
H. Elsner, Wikinger Museum Haithabu: Schaufenster einer frühen Stadt. (2. Auflage, Neumünster 1994), S. 101.
G. Schwarz-Mackensen, Die Knochennadeln von Haithabu. Berichte über die Ausgrabungen in Haithabu, 9 (Neumünster 1976).