Handwerksnadeln
         
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Die Bronzenadel links wurde vom Goldschmied Vase hergestellt. Die beiden übrigen Messingnadeln und die Knochennadel hat Stephan verbrochen. Die hölzerne Naalebinding-Nadel hat Kai gemacht.
       
Nadeln sind gezwungener Maßen so alt wie die Kleidung selbst. Aus diesem Grund ging auch während der Wikingerzeit auf dem Weg zur Kleidung kein Weg an Nadeln vorbei. Nähnadeln wurden sowohl aus Eisen wie auch aus Bronze bzw. Messing gefertigt. Allerdings wurde bei Metallnadeln das Oehr nicht geschlagen, sondern gebohrt. Größere Nadeln wurden hingegen häufig aus Knochen oder auch Holz hergestellt. Diese können zum Naalebinding genutzt worden sein, aber auch z.B. für die Herstellung und Reparatur von Netzen.   
   
       

Ein Bund knöcherner Nähnadeln aus Haithabu
(Schwarz-Mackensen 1976, S. 70, Abb. 38; mit freundlicher Genehmigung des Archäologischen Landesmuseums Schleswig-Holstein)
            

Knochennadeln aus Haithabu
(Schwarz Mackensen 1976, S. 43, Abb. 16 (Ausschnitt); mit freundlicher Genehmigung des Archäologischen Landesmuseums Schleswig-Holstein)
   
Bilden http://www.historiska.se/data/?bild=306332 som visar objektet http://www.historiska.se/data/?foremal=454960
Elisabet Pettersson SHMM
Bronzenadel aus Hallbjäns, Gotland.
(Gleichzeitig Link zum Datenblatt) © Statens Historiska Museum, Stockholm
   
Bilden http://www.historiska.se/data/?bild=304747 som visar objektet http://www.historiska.se/data/?foremal=452389
Bertha Amaya SHMM
Zwei Bronzenadeln aus Antarve, Gotland.
(Gleichzeitig Link zum Datenblatt) © Statens Historiska Museum, Stockholm
   
     
Literaturnachweis:
G. Schwarz-Mackensen, Die Knochennadeln von Haithabu. Berichte über die Ausgrabungen in Haithabu, Bericht 9. (Neumünster 1976).
F. Westphal, Die Holzfunde von Haithabu. Die Ausgrabungen in Haithabu, Band 11 (Neumünster 2006).